Allgemeine Betriebsordnung der Firma Häcker Küchen GmbH & Co. KG Werkstraße 3, 32289 Rödinghausen

 

Diese Betriebsordnung der Häcker Küchen GmbH & Co. KG, Rödinghausen, ist Bestandsteil eines jeden, gleichgültig in welcher Form, geschlossenen Arbeits- oder Anstellungsvertrages zwischen o. g. Firma und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.


Sie hat Gültigkeit für jede/n Mitarbeiter/in, unabhängig von der Dauer der Betriebszugehörigkeit, der Stellung im Unternehmen oder der ihr/ihm übertragen Aufgaben.

Verstöße gegen die Betriebsordnung müssen grundsätzlich als Vertragsverletzung angesehen werden und können, je nach Schwere des Verstoßes, mit disziplinarischen Maßnahmen bis hin zur fristlosen Kündigung geahndet werden.

Grundsätzlich gelten folgende Regelungen:


§ 1
Während der Arbeitszeit gilt ein allgemeines Alkoholverbot in allen Betriebsräumen sowie dem gesamten Firmengelände.

§ 2
Der Aufenthalt in den Betriebsräumen sowie dem Firmengelände ist nur dann gestattet, wenn er im direkten Zusammenhang mit der jeweils auszuübenden Tätigkeit steht. Ausnahmen bedürfen der Genehmigung durch die Geschäftsleitung.

§ 3
In allen Produktions- und Lagerräumen besteht ein allgemeines Rauchverbot. Das gilt auch für Räume, in denen durch Feuer eine besondere Gefährdung für das Unternehmen entstehen kann oder besondere feuerpolizeiliche Vorschriften gelten.

§ 4
Beim Erkennen von Gefahren für das Unternehmen oder im Unternehmen tätige Mitarbeiter/innen sowie Bereiche, ist jede/r Mitarbeiter/in verpflichtet, diese entweder unverzüglich zu beseitigen oder der zuständigen übergeordneten Stelle Mitteilung zu machen.

§ 5
Jede/r Mitarbeiter/in ist zur Einhaltung der geltenden Sicherheits- und Unfallvorschriften verpflichtet. Dazu gehört auch, dass andere Mitarbeiter/innen beim Erkennen von Verstößen darauf aufmerksam gemacht bzw. der übergeordneten Stellen dieses mitgeteilt werden muss.

§ 6
Jede/r Mitarbeiter/in ist für die Ordnung und Sauberkeit an ihrem/seinem Arbeitsplatz bzw. ihrem/seinem Arbeitsbereich verantwortlich. Das gilt besonders beim Verlassen des Arbeitsplatzes nach Beendigung der Arbeitszeit. Dazu gehören auch Betriebsteile, die allgemein zugänglich sind.

§ 7
Zur Vermeidung von Leerlaufzeiten durch Materialengpässe, defekte Werkzeuge und Maschinen hat jede/r Mitarbeiter/in beim Erkennen derartiger Fälle der übergeordneten Stelle unverzüglich Mitteilung zu machen.

§ 8
Beim Umgang mit Werkzeugen und Geräten ist darauf zu achten, dass diese nur zu dem dafür vorgesehenen Zweck verwendet werden, damit nicht durch unsachgemäßen Gebrauch Verluste für das Unternehmen entstehen.

§ 9
Beim Umgang mit Maschinen ist darauf zu achten, dass deren Bedienung gemäß den Bedienungsanweisungen geschieht. Werden Personen zur Bedienung von Maschinen bestimmt, die nicht über ausreichende Kenntnisse verfügen, so haben diese das der/dem Anweisenden mitzuteilen und auf einer entsprechenden Einweisung zu bestehen.

§ 10
Beim Umgang mit Material, Halbfertig- und Fertigerzeugnissen muss so sorgfältig vorgegangen werden, dass durch Unachtsamkeit oder grobe Fahrlässigkeit kein Schaden für das Unternehmen entsteht.

§ 11
Werden am zu verarbeitenden Material Mängel ersichtlich, ist dieses der übergeordneten Stelle unverzüglich anzuzeigen.

§ 12
Erscheinen Anweisungen oder Arbeitsunterlagen falsch, fehlerhaft oder unvollständig, ist unbedingt vor der Ausführung Rücksprache zu nehmen.

§ 13
Entnahmen von Firmeneigentum zu privater Verwendung oder Nutzung bedürfen grundsätzlich der schriftlichen Genehmigung durch die Abteilungs- bzw. Geschäftsleitung. Soll evt. eine spätere Berechnung erfolgen, so muss grundsätzlich ein gültiger Lieferschein erstellt werden.

§ 14
Herausgabe von Firmeneigentum an Dritte darf grundsätzlich nur in Verbindung mit einem gültigen Lieferschein erfolgen.

§ 15
Das Verhalten der Mitarbeiter untereinander bzw. gegenüber Vorgesetzten hat so zu sein, dass keine negative Beeinträchtigung des Arbeitsablaufes sowie des Betriebsklima entsteht.

§ 16
Das Verhalten gegenüber Betriebsfremden oder in deren Gegenwart hat so zu sein, dass niemand daran Anstoß nehmen kann. Fehlverhalten wird auf das gesamte Unternehmen zurückgeführt und muss als Geschäftsschädigung angesehen werden.

§ 17
Jede/r Mitarbeiter/in hat die Verpflichtung, ihre/seine Arbeitszeit gewissenhaft auf den dafür vorgesehenen Stempelkarten zu erfassen. Tätigkeiten für den privaten Bereich sind nur nach Genehmigung durch die Abteilungsleitung außerhalb der bezahlten Arbeitszeit zulässig.

§ 18
Telefonat privater Natur sind nur in dringenden Fällen gestattet. Das gilt auch für Telefonate von außen. Deshalb müssen infragekommende Personen entsprechend informiert werden.

§ 19
Werkzeuge, Maschinen oder Geräte, die aus anderen Abteilungen oder Bereichen entliehen wurden oder aber zu allgemeinen bzw. übergeordneten Benutzung vorgehalten werden, sind nach Gebrauch unverzüglich wieder in ordnungsgemäßen Zustand dorthin zurückzubringen, von wo sie entnommen worden sind.

§ 20
Jede/r Mitarbeiter/in hat die ihr/ihm übertragenen Aufgaben so durchzuführen, dass sich keine objektiven Beanstandungen ergeben.

§ 21
Im Interesse eines reibungslosen Arbeitsablaufes und einer entsprechenden Personaldisposition ist jede/r Mitarbeiter/in verpflichtet, Arbeitsverhinderungen gleich welcher Art unverzüglich der übergeordneten Stelle unter Angabe der voraussichtlichen Dauer bekanntzugeben.

§ 22
Entsprechende Informationen sind auch im Krankheitsfall bzw. im Vorfeld von Arztbesuchen an die Firma zu geben.

§ 23
Die von der Geschäftsführung definierte Qualitätspolitik (siehe Anlage 1) ist im gesamten Unternehmen gültig. Die zentralen Punkte dieser Qualitätspolitik sind die Kundenzufriedenheit und die Fehlervermeidung. Jede/r Mitarbeiter/in ist verpflichtet, ihr/sein Handeln nach den Zielen der Qualitätspolitik auszurichten. Die Betriebsordnung kann jederzeit durch entsprechende Betriebsanweisungen ergänzt, korrigiert oder erweitert werden.
Rödinghausen, 05.01.1987

 

Hier finden Sie die jeweils aktuellste Version unserer Qualitätspolitik:

https://www.haecker-kuechen.de/fileadmin/images/media/pdf/qualitaetspolitik2019.pdf